Stimmen für ein
soziales Österreich

Gib Dein Statement ab. Sag uns warum Dein Herz für ein soziales Österreich schlägt.

Österreich hat eines der besten Sozialsysteme der Welt. Das soll auch so bleiben!

Barbara Teiber
Gf. Vorsitzende, GPA-djp

Die Regierung braucht einen Warnhinweis wie auf Zigarettenschachteln: "Schwarz-Blau kann Ihre Gesundheit gefährden".

Willibald Steinkellner
Stv. Vorsitzender, Gewerkschaft vida

Für den Erhalt der qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung und Zugang für alle in Österreich lebenden Menschen. Faire Arbeitsbedingungen und faire Gehälter für alle ArbeitnehmerInnen.

Reinhard Niedermaier
Stv. Vorsitzender, Gewerkschaft vida NÖ

Österreich hat eines der besten Sozialsysteme.
Sie gewährleisten uns den sozialen Frieden.
Ich kämpfe für den weiteren sozialen Frieden in unseren Land.
Ich lasse nicht zu, das sogenannte Volksvertreter das mühsam aufgebaute Sozialsystem zerstören.

Michael Eder
Angestellter, Großhandel
Veröffentlicht am 9. Juli 2018, 8:28

Als Wahlösterreicher mit deutscher Staatsangehörigkeit bin ich rückblickend und aktuell froh, seit einigen Jahrzehnten schon in Österreich zu leben. Meine Erfahrungen mit Langzeitarbeitslosigkeit, Krankheit und Übergang in die Pension haben mir gezeigt, wie gut das soziale Österreich funktioniert im Vergleich zu Deutschland und anderen europäischen Ländern, in denen ich auch gelebt habe. Das soziale Netz hat mich aufgefangen, als meine Erwerbssituation schwierig wurde, und mit meiner österreichischen Pension kann ich mehr als zufrieden sein, wenn ich sie mit den Leistungen der deutschen Rentenversicherung vergleiche. Auch die medizinische Versorgung in Österreich finde ich vorbildlich. Hier in Österreich ist der Sozialstaat sehr gut aufgestellt und bedarf keiner "Reformen", die sich bei näherem Hinschauen als ein Versuch der Schwächung des Sozialsystems herausstellen. Das soziale Österreich ist für die Vielen da, und nicht für die Wenigen, die es sich selber richten können. Deshalb unterstütze ich die Aktion der Gewerkschaften gerne!

Jörg Eiben
Pensionist
Veröffentlicht am 30. Juni 2018, 16:32

Ich möchte in einem sozialen Österreich leben, weil alle Menschen danach streben zu bekommen, zu erhalten und zu beschützen, was sie wertschätzen: ausreichende Absicherung im Alter und im Krankheitsfall, gute Beziehungen am Arbeitsplatz, in der Familie und im Freundeskreis, das Gefühl seine Ziele mittels Wissen, Zeit und Geldes erreichen zu können. Ein Verlust diese Ressourcen bedroht Wohlbefinden und Gesundheit der Bevölkerung.

Sylvia Rothmeier-Kubinecz
Arbeits- und Organisationspsychologin, AUVA
Veröffentlicht am 30. Juni 2018, 16:31

Der Sozialstaat als solches, ist eine Errungenschaft von der ALLE profitieren. Egal ob bedürftig oder nicht, von einer sozial-gerechten Gesellschaft haben alle was. Erst durch ein starkes soziales Netz entsteht die notwendige Freiheit um sich und seine Potentiale entfalten zu können, erst durch faire und gleiche Chancen auf Bildung und Gesundheit entsteht eine innovative und produktive Gesellschaft. Und erst wenn der Wohlstand in unserem Land fair verteilt wird und wir uns alle zu diesem Sozialstaat bekennen und demokratisch darüber entscheiden können, dann haben wir die Chance JEDEM das BESTMÖGLICHE LEBEN zu bieten. Gerade einmal 1-2% der Bevölkerung sind so reich, dass sie einfach nicht arbeiten müssen, denn ihr Kapital - und damit ihre MitarbeiterInnen - arbeitet für sie. Teile dieser 2 % wollen nun unseren Sozialstaat zerstören, um noch ein bisschen mehr arbeitsfreies Einkommen generieren zu können. Das passiert auf unterschiedlichen Wegen: Einerseits werden Löhne gedrückt (z.B. durch den 12h-Arbeitstag), zugleich soll durch das "österreichische Hartz4" jeder gezwungen werden nach sechs Monaten Arbeitslosigkeit jeden Job anzunehmen da er/sie ansonsten enteignet wird, andererseits wird die Sozialversicherung torpediert. Die marktfreundliche Reform der Wohnungsmieten soll sein übriges beitragen, damit wir 98% ärmer und sie reicher werden. Lassen wir uns das von den Reichsten nicht gefallen, stehen wir auf um unseren tollen österreichischen Sozialstaat nicht nur zu verteidigen, sondern auch zu verbessern! Nur so geht Zukunftsfähigkeit zum Wohle ALLER.

Martin Lang, Ma
Projektmanager
Veröffentlicht am 25. Juni 2018, 11:43

Ich habe nicht mehr als zwei Drittel meines Berufslebens für bessere Arbeitsbedingungen und ein funktionierendes Sozialsystem gekämpft um jetzt zuzuschauen, wie eine rechte Regierung alles zerstören will und nur mehr die Aufträge der Industriellenvereinigung erfüllt.

Anton Prager
Pensionist
Veröffentlicht am 25. Juni 2018, 11:41

Unser sozialer Frieden basiert nicht auf Ausbeutung, also lasst uns bitte auch nicht damit anfangen !

Christian Tögel
Entwicklungsingenieur / Betriebsratsmitglied, ROBERT BOSCH AG
Veröffentlicht am 25. Juni 2018, 11:41

Was bedeutet ein "soziales Österreich": ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit (die ist wichtig!) und Freizeit (die ist unter anderem auch deshalb wichtig, dass wir uns sozial - für andere - engagieren können!). Lassen wir uns das bitte nicht nehmen! Ich gebe zu, dass ich manchmal auch mehr arbeite, als es "gut" ist - aber dazu entscheide ICH MICH und kann dazu NICHT GEZWUNGEN werden. Ein ausgewogenes Verhältnis von Loyalität dem Arbeitgeber gegebenüber und meiner persönlichen Freiheit auch NEIN sagen zu können, ist ein viel zu wichtiges Gut, als dass wir es auf dem Altar der GIER und sozialen AUSBEUTUNG opfern sollten. Einmal mehr ist SOLIDARITÄT der vernünftige denkenden Menschen (Arbeitgeber und Arbeitnehmer!) gefordert!

Robert Padelek
Senior Projektmanager, EntServ Enterprise Austria GmbH
Veröffentlicht am 20. Juni 2018, 9:00